Stationäre Einrichtungen

Im Rahmen der stationären Behandlung werden Sie als Patient in die Klinik aufgenommen und bleiben auch nachts auf der jeweiligen Station. Unsere Klinik verfügt über insgesamt 72 Betten auf vier Stationen, die jeweils auf eine bestimmte Fachrichtung spezialisiert sind. Wir verzichten bewusst auf eine spezielle Aufnahmestation. Das bedeutet, dass Sie als Patient auch von der Station entlassen werden, in der Sie aufgenommen wurden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Behandlung durch die gleichen Bezugspersonen. Ein weiterer wichtiger Grundsatz unserer Arbeit ist es, die Türen der Stationen nicht zu verschließen. Dies geschieht nur im Bedarfsfall – was jedoch eine Ausnahme bleiben soll.

Zu den täglichen Abläufen auf der Station gehören gemeinsame Morgenrunden, in denen Sie sich als Patient mit Pflegepersonal und Ärzten über ihr individuelles Befinden austauschen können, Wünsche, Vorschläge, aber auch Kritik und Beschwerden äußern können. Zudem frühstücken alle Patienten einer Station gemeinsam und können an verschiedensten gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehmen – wie zum Beispiel an Spaziergängen, Wanderungen, Ausflügen oder Museumsbesuchen.

Station 1A: Suchterkrankungen

Behandlung von Patienten mit Suchterkrankungen

Auf unserer Station mit insgesamt 18 stationären Betten werden vorwiegend Patienten mit Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit behandelt. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Erkrankungsbild sowie Begleiterkrankungen und der Behandlungsmotivation.

Unsere Station verfügt über 9 Patientenzimmer mit WC und Dusche, einem Gruppenraum, einem Speisesaal sowie einem Aufenthalts- und Fernsehraum

Team

Unser multiprofessionelles Behandlungsteam setzt sich zusammen aus:

  • Oberarzt (FA für Psychiatrie u. Psychotherapie)
  • Assistenzärzten
  • Physician Assistant
  • Psychologischen Psychotherapeuten
  • spezialisierten Pflegekräften
  • Ergo- und Physiotherapeuten
  • Mitarbeitern des Sozialdienstes

Kontakt

stellv. Chefarzt S.-M. Müller

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-220
Telefax: 03447 / 562-229
E-Mail: station1a(at)psychiatrie-altenburg.de

Patiententelefon: 03447 / 57 90 64

 

Aufnahme

Wenn Sie Unterstützung bei der Überwindung einer stoffgebundenen Abhängigkeit suchen, bieten wir Ihnen unsere qualifizierte, mehrwöchige Entzugsbehandlung an. Für die Aufnahme bei Alkoholabhängigkeit vereinbaren Sie Ihren Aufnahmetermin telefonisch mit uns. Für eine Entzugsbehandlung von illegalen Drogen, Cannabis oder Medikamenten erfolgt nach telefonischer Absprache ein persönliches Vorgespräch auf der Station 1A mit anschließender Terminvergabe.

Zur Aufnahme bzw. zum Vorgespräch bringen Sie bitte mit:

  • Ihre Versichertenkarte
  • den Einweisungsschein Ihres Arztes
  • evtl. Vorbefunde 

Ebenso bringen Sie zur Aufnahme bitte mit:

  • entsprechende Kleidung
  • Nachtwäsche
  • Sportbekleidung und Turnschuhe

Getränke und Kosmetika müssen alkoholfrei und veschlossen sein. 

Ihre geplante stationäre Aufnahme erfolgt zwischen 8:00 und 10:00 Uhr direkt auf der Suchtstation 1A im 1. OG unserer Klinik. Hier findet Ihr Aufnahmegespräch mit dem Therapeuten, eine ärztliche Untersuchung sowie eine pflegerische Aufnahme durch unsere Pflege statt.

Patientenverwaltung / Aufnahme

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-158
Telefax: 03447 / 562-150
E-Mail: patientenverwaltung(at)psychiatrie-altenburg.de

Behandlung und Therapie

Ziel der Behandlung ist die Überwindung körperlicher Abhängigkeit und Motivierung einer Entscheidung zu künftigem Verzicht auf das Suchtmittel. Nachfolgende Unterstützungsangebote können wir bei Interesse gerne gemeinsam vorbereiten.

Die medikamentös unterstützte Entgiftungsbehandlung erfolgt nach medizinischen Parametern und Standards. Ein individuelles Therapieprogramm, bestehend aus Einzel- und Gruppentherapien wird Ihnen bei der Förderung der inneren Motivation zur Abstinenz helfen. Der Kern ist dabei die Erarbeitung eines Verständnisses der psychischen Abhängigkeit.

Dazu werden Sie in unser qualifiziert-psychiatrisches Therapieprogramm integriert.

Dieses umfasst:

  • therapeutische Einzelgespräche
  • suchtspezifische Gruppen
  • Ergo- und Werktherapie
  • Bewegungstherapie
  • Fitness
  • Patientenmorgenrunde
  • Koordinationstraining
  • Stationsausflüge
  • Koch-, Back- und Genussgruppen

Auf Wunsch bieten wir zur seelsorgerlichen Begleitung Einzelgespräche sowie eine Gesprächsgruppe zu lebenspraktischen Themen an.

Sozialdienst

Charakteristisch für die Soziale Arbeit ist die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, also mit seiner Individualität und seiner Entwicklungsgeschichte, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner wirtschaftlichen Situation.

Die Mitarbeitenden des Kliniksozialdienstes sind fester Bestandteil der Stationsteams. Das Ziel unserer Arbeit besteht darin – unter Nutzung und Berücksichtigung vorhandener Ressourcen – Beratung und Unterstützung zur Organisation von Hilfen zu gewährleisten.

Die Beratung und Unterstützung des Sozialdienstes auf der Station 1A bezieht sich unter anderem auf folgende Themenbereiche:

  • Anspruchsvoraussetzungen gegenüber Leistungsträgern sowie Hilfen zur finanziellen Sicherung des Lebensunterhalt
  • Ersthilfen zur Schuldenregulierung
  • Kranken – und Pflegekassenleistungen
  • Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung
  • Rehabilitation
  • stufenweise Wiedereingliederung am Arbeitsplatz
  • Eingliederungshilfen im Bereich Wohnen und Tagesstrukturierung
  • berufliche Perspektiven
  • Beratungsstellen, Begegnungsstätten und Selbsthilfegruppen
  • Heil- und Hilfsmittel

Die Beratung und Unterstützung erfolgt stets für den Patienten, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit den Angehörigen bzw. dem Vorsorgebevollmächtigten oder dem Betreuer.

Kontakt

M. Triebs
Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (FH)

Telefon: 03447 / 562-195
Telefax: 03447 / 562-229
E-Mail: m.triebs(at)psychiatrie-altenburg.de

 

 

T. Gibbert

Sozialarbeiter / Sozialpädagoge (B.A.)

Telefon: 03447 / 562-101
Telefax: 03447 / 562-229
E-Mail: t.gibbert(at)psychiatrie-altenburg.de

 

 

 

Entlassung

Ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit ist die Entlassungsvorbereitung, die wir gemeinsam mit Ihnen im multiprofessionellen Team erarbeiten. Im Verlauf der Behandlung erfolgen Belastungserprobungen an 1-2 Wochenenden in der Häuslichkeit. Teilstationäre Behandlungen können bei körperlicher Stabilität im Verlauf individuell vereinbart werden.

Einen Schwerpunkt der Entlassungsvorbereitung bildet die Vernetzung mit dem ambulanten Suchthilfesystem (Suchtberatungsstelle, Selbsthilfegruppen, Tagesstätte Sucht, ambulant tätige Fachärzte und Psychologen). Sie nehmen bereits von Station aus Kontakt zu diesen auf. So kann die Überleitung in die nachstationäre ambulante Behandlung rechtzeitig gebahnt werden. Auch eine nathlose Weitervermittlung in eine stationäre Entwöhungsbehandlung (Langzeittherapie) kann bereits vor Aufnahme über die Suchtberatungsstelle oder während der Behandlung über den Sozialdienst unserer Station erfolgen.

Bei Entlassung erfolgt ein therapeutisches sowie ein pflegerisches Abschlussgespräch mit Ihnen. Auch eine wiederholte Entgiftungsbehandlung ist bei uns möglich und kann als Ausdruck der Verantwortungsübernahme für die eigene Suchterkrankung gewertet werden.

Station 1B: Gerontopsychiatrie

Auf unserer gerontopsychiatrischen Station mit 18 stationären Behandlungsplätzen werden psychisch erkrankte Menschen ab einem Alter von 65 Jahren stationär und teilstationär aufgenommen, welche nicht mehr im Arbeitsprozess integriert sind.

Ausstattung

Unsere Station verfügt über Patientenzimmer mit Sitzecke, Dusche und WC, einen Gruppenraum, einen Aufenthalts- und Fernsehraum sowie einen Speiseraum mit integrierter Küche. Unser Stationsbereich ist mit Ruheinseln in Form von Sitzecken wohnlich gestaltet. Insgesamt entspricht die Ausstattung der Station den Bedürfnissen älterer Menschen. Zum Team unserer Station gehören ein Oberarzt, Stationsärzte, Diplom-Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten, Musik- und Tanztherapeuten sowie Sozialarbeiter, Pflege- und Pflegehilfskräfte. Unterstützt wird das Team durch Praktikanten der Kranken- und Altenpflegeausbildung, Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr oder des Bundesfreiwilligen-Dienstes sowie einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin und unserer Seelsorgerin.

Kontakt

Oberarzt J. Himmel

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-240
Telefax: 03447 / 562-279
E-Mail: station1b(at)psychiatrie-altenburg.de

Patiententelefon: 03447 / 504 257

 

 

Aufnahme

Die Behandlung auf unserer Station 1B erfolgt in der Regel geplant nach Anmeldung des einweisenden Arztes beziehungsweise nach Verlegung durch ein anderes Krankenhaus.

Zur stationären Aufnahme kommen Sie bitte um 10 Uhr zunächst in die Patientenaufnahme unserer Klinik. Nach der Erfassung Ihrer Daten finden auf der Station ein Aufnahmegespräch mit dem behandelnden Arzt, eine ärztliche Untersuchung sowie eine pflegerische Aufnahme statt.

Zu stationären Aufnahme bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Krankenhauseinweisungsschein Ihres behandelnden Arztes (zum Beispiel Hausarzt oder ambulant behandelnder Psychiater)
  • Krankenversicherungskarte
  • alle Medikamente, die Sie regelmäßig benötigen beziehungsweise eine Auflistung dieser mit den Einnahmevorschriften
  • wenn vorhanden: aktuelle Befunde (Labor, Röntgenbilder, etc.) oder Arztbriefe
  • wenn vorhanden: Diabetikerausweis, Allergieausweis, Röntgenpass, Blutgruppenpass etc.

Außer den üblichen Alltagsutensilien wie Kleidung, Nachtwäsche und Hygieneartikeln bringen Sie bitte auch folgendes mit:

  • Brillen, Gehhilfen etc.
  • wetterfeste Straßenbekleidung für Ausflüge

Patientenverwaltung / Aufnahme

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-158
Telefax: 03447 / 562-150
E-Mail: patientenverwaltung(at)psychiatrie-altenburg.de

Behandlung und Therapie

Diagnostische Maßnahmen bestehen unter anderem aus: Labor, EKG, EEG, gegebenenfalls bildgebenden Verfahren sowie verschiedenen Testverfahren.

Charakteristisch für unsere Arbeit im Kontext der Sozialpsychiatrie ist die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, also mit seiner Individualität und seiner Entwicklungsgeschichte, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner wirtschaftlichen Situation.

Der Soziale Dienst ist fester Bestandteil der Stationsteams. Das Ziel der Sozialarbeit besteht darin, unter Nutzung und Berücksichtigung vorhandener Ressourcen Beratung, Unterstützung und Organisation von Hilfen zu gewährleisten. Dabei soll auf Grundlage des personenzentrierten Ansatzes eine individuell zugeschnittene, der persönlichen und sozialen Situation angemessene, passgenaue Hilfe gefunden werden.

Unsere multiprofessionelle Behandlung hat folgende Ziele:

  • Stabilisierung des psychischen und physischen Zustands; ggf. mit Medikamenten
  • Anknüpfung und Einbeziehung biografischer Gegebenheiten
  • Einbeziehung von Angehörigen und Personen aus dem ambulanten Hilfesystem
  • Organisation und Durchführung von Beratung zu Heil- und Hilfsmitteln sowie Pflegeleistungen, rehabilitative Weiterbehandlung, komplementäre Hilfen
  • Unterstützung bei der Organisation von Hilfen außerhalb der Klinik durch den Sozialdienst

Inhaltlich setzt sich das Therapieprogramm aus Ergo- und Werktherapie, Seniorensport, Musik- und Tanztherapie, kognitiven Aktivitäten, Entspannungsverfahren und Biografiearbeit zusammen.

Auf Wunsch bieten wir Seelsorge an.

Sozialdienst

Charakteristisch für die Soziale Arbeit ist die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, also mit seiner Individualität und seiner Entwicklungsgeschichte, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner wirtschaftlichen Situation.

Die Mitarbeitenden des Kliniksozialdienstes sind fester Bestandteil der Stationsteams. Das Ziel unserer Arbeit besteht darin – unter Nutzung und Berücksichtigung vorhandener Ressourcen – Beratung und Unterstützung zur Organisation von Hilfen zu gewährleisten.

Die Beratung und Unterstützung des Sozialdienstes auf der Station 1B bezieht sich unter anderem auf folgende Themenbereiche:

  • Pflegekassenleistungen
  • Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung
  • Rehabilitation
  • Wohnformen und Wohnformwechsel
  • ambulante oder stationäre Versorgungsformen
  • Beratungsstellen, Begegnungsstätten und Selbsthilfegruppen
  • Heil- und Hilfsmittel

Die Beratung und Unterstützung erfolgt stets für den Patienten in Zusammenarbeit mit den Angehörigen bzw. dem Vorsorgebevollmächtigten oder dem Betreuer.

Kontakt

K. Kobsch
Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (B.A.) / Gerontologin (M.Sc.)

Telefon: 03447 / 562-436
Telefax: 03447 / 562-279
E-Mail: k.kobsch(at)psychiatrie-altenburg.de

 

 

 

Entlassung

Nach dem Aufenthalt in unserer Klinik müssen Sie nicht unvorbereitet in den Alltag eintreten. Ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit ist die Entlassungsvorbereitung, die schon mit der Aufnahme beginnt und sich immer im Blickfeld des multiprofessionellen Teams befindet.

Sie und Ihr Umfeld erfahren daher rechtzeitig, wie und wohin Sie entlassen werden. Der Entlassungszeitpunkt richtet sich nach dem Behandlungsverlauf und Genesungsfortschritt. Es werden im Vorfeld der Entlassung entsprechend Ihrem Krankheitsbild auch das Verhalten in Krisensituationen und Möglichkeiten zur Verhinderung eines eventuellen Rückfalles unter Einbezug Ihres Umfeldes besprochen.

Bei Entlassung erfolgt sowohl ein ärztliches als auch ein pflegerisches Entlassungsgespräch mit Ihnen und gegebenenfalls Ihren Angehörigen beziehungsweise Ihren Vertrauenspersonen. Bei Verlegung in andere Krankenhäuser beziehungsweise Alten- und Pflegeheim werden alle gewonnenen Informationen mit Ihrem Einverständnis weitergeleitet. Eine qualitative Fortbehandlung beziehungsweise -betreuung ist somit sichergestellt.

Station 2A: Psychotherapie und Psychosomatik

Psychotherapie und Psychosomatik

Auf unserer Station mit psychotherapeutischem und psychosomatischem Schwerpunkt mit maximal 24 stationären Behandlungsplätzen werden vorwiegend Menschen bis 65 Jahren mit affektiven Störungen wie Depression, Persönlichkeiststörungen, Traumafolgestörungen oder Ängsten behandelt. Die Behandlungsdauer richtet sich im Allgemeinen nach dem Erkrankungsbild und liegt breit gefächert zwischen zwei und acht Wochen. Entsprechend gibt es eine Diagnostik- und eine Psychotherapiephase.

Ausstattung

Unsere offen geführte Station verfügt über Patientenzimmer mit Dusche und WC, zwei Gruppenräumen, einen Speiseraum sowie einem Aufenthalts- und Fernsehraum. Das oberärztlich geleitete Team setzt sich aus ärztlichen, psychologischen, psychotherapeutischen, physio- und ergotherapeutischen, pflegerischen und sozialarbeiterischen Behandelnden zusammen.

Kontakt

Oberärztin B. Franke

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-230
Telefax: 03447 / 562-231
E-Mail: station2a(at)psychiatrie-altenburg.de

Patiententelefon: 03447 / 579 161

 

 

Aufnahme

Die Behandlung auf unserer Station 2A erfolgt in der Regel geplant nach Anmeldung des einweisenden Arztes oder Psychotherapeuten, in Einzelfällen auch als Notfall in akuter Krise sowie bei Verlegung aus einem anderen Krankenhaus.

Am Aufnahmetag stellen Sie sich bitte bis 9 Uhr auf der Station 2A vor. Bringen Sie bitte den Krankenhauseinweisungsschein Ihres Arztes und Ihre Chipkarte mit.

Voraussetzungen für eine Behandlung sind eine Veränderungsmotivation, Bereitschaft zur Mitarbeit (auch in Gruppen) sowie Drogen- und Alkoholabstinenz. Menschen in akuten Notfall- und Krisensituationen können jederzeit aufgenommen werden.

Zu stationären Aufnahme bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Krankenhauseinweisungsschein Ihres behandelnden Arztes (zum Beispiel Hausarzt oder ambulant behandelnder Psychiater)
  • Chipkarte Ihrer Krankenversicherung
  • alle Medikamente, die Sie regelmäßig benötigen beziehungsweise eine Auflistung dieser mit den Einnahmevorschriften
  • wenn vorhanden: relevante Vorbefunde, aktuelle Befunde (Labor, Röntgenbilder, etc.) oder Arztbriefe
  • wenn vorhanden: Diabetikerausweis, Allergieausweis, Röntgenpass, Blutgruppenpass etc.

Außer den üblichen Alltagsutensilien wie Kleidung, Nachtwäsche und Hygieneartikeln bringen Sie bitte auch folgendes mit:

  • Sportsachen und Turnschuhe
  • wetterfeste Straßenbekleidung für Ausflüge

Getränke und Kosmetika müssen alkoholfrei und verschlossen sein!

 

Patientenverwaltung / Aufnahme

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-158
Telefax: 03447 / 562-150
E-Mail: patientenverwaltung(at)psychiatrie-altenburg.de

Behandlung und Therapie

Bei Erstaufnahmen führen wir eine Eingangsdiagnostik durch, die Labor, EKG, eventuell auch EEG und bildgebenden Verfahren sowie testpsychologische Diagnostik umfasst.

Für zirka zwei Wochen findet diese Diagnostikphase mit therapeutischen Einzelgesprächen, Ergo- und Bewegungstherapie sowie Gruppen zur Stabilisation und Entspannung statt. Die Behandlung erfolgt im multiprofessionellen Team.

Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung kommen weitere Gruppenangebote wie Tanz- und Musiktherapie, Gesprächsgruppen, bildnerisches Gestalten, therapeutisches Bogenschießen, Gruppen zur Psychoedukation, der sozialen Kompetenz zur Achtsamkeit und Einübung von besonderen Fertigkeiten (Skills) hinzu.

Jeder Tag beginnt mit der Morgenrunde und endet mit dem Tagesausklang. Die Einbeziehung unserer Klinikseelsorge in die Behandlung ist ebenso möglich.

Sozialdienst

Charakteristisch für die Soziale Arbeit ist die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, also mit seiner Individualität und seiner Entwicklungsgeschichte, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner wirtschaftlichen Situation.

Die Mitarbeitenden des Kliniksozialdienstes sind fester Bestandteil der Stationsteams. Das Ziel unserer Arbeit besteht darin – unter Nutzung und Berücksichtigung vorhandener Ressourcen – Beratung und Unterstützung zur Organisation von Hilfen zu gewährleisten.

Die Beratung und Unterstützung des Sozialdienstes auf der Station 2A bezieht sich unter anderem auf folgende Themenbereiche:

  • Anspruchsvoraussetzungen gegenüber Leistungsträgern sowie Hilfen zur finanziellen Sicherung des Lebensunterhalts
  • Ersthilfen zur Schuldenregulierung
  • Krankenkassenleistungen
  • Rehabilitation
  • stufenweise Wiedereingliederung am Arbeitsplatz
  • berufliche Perspektiven
  • Eingliederungshilfen in den Bereichen Wohnen und Tagesstrukturierung
  • Beratungsstellen, Begegnungsstätten und Selbsthilfegruppen
  • Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung

Die Beratung und Unterstützung erfolgt stets für den Patienten.

Kontakt

S. Vogt
Diplom-Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin (FH)

Telefon: 03447 / 562-196
Telefax: 03447 / 562-231
E-Mail: s.vogt(at)psychiatrie-altenburg.de

 

 

 

Entlassung

Ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit ist die Entlassungsvorbereitung, die rechtzeitig mit Ihnen im multiprofessionellen Team erarbeitet wird und die wir als Transfer hier erreichter Besserung in Ihren Alltag verstehen. Hierzu werden Sie voraussichtlich ab dem zweiten Wochenende Samstag und Sonntag in der Regel zu Hause verbringen, um eingeübte Strategien und Ihre Belastbarkeit erproben.

Es besteht bei Bedarf die Möglichkeit einer anschließenden tagesklinischen Behandlung. Auch können Ihnen Kontakte zu anderen oder zur hiesigen Beratungsstelle für psychisch Kranke (HORIZONTE gGmbH) vermittelt werden. In Einzelfällen wird die Weiterbehandlung durch unsere Institutsambulanz gewährleistet.

WÄhrend der Behandlung werden Sie, wenn erforderlich, bei Alltagsproblemen, Beantragung relevanter Leistungen - auch zur Nachbehandlung - durch unseren Sozialdienst unterstützt.

Zur Entlassung erfolgt sowohl ein therapeutisches als auch ein pflegerisches Gespräch.

Eine Wiederaufnahme kann in einzelnen Fällen erforderlich beziehungsweise sinnvoll sein.

Station 2B: Allgemeinpsychiatrie

Allgemeinpsychiatrie

Auf unserer Station 2B mit 18 stationären Behandlungsplätzen werden vorwiegend Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Psychosen oder Manien, behandelt. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Erkrankungsbild sowie Begleiterkrankungen und der Behandlungsmotivation. Das Ziel des Aufenthaltes besteht in der Herstellung eines stabilen psychischen Zustandes sowie der Wiederherstellung alltagspraktischer Fähigkeiten unter Miteinbeziehung ambulanter Hilfesysteme.

Ausstattung

Unsere Station verfügt über Patientenzimmer mit Dusche und WC, einen Gruppenraum, einen Speisesaal sowie einen Aufenthalts- und Fernsehraum. Zum Team der Station gehören ein Oberarzt, ein Stationsarzt, ein Diplom-Psychologe, ein Ergo- und ein Physiotherapeut, ein Sozialarbeiter sowie Pflegekräfte.

Kontakt

Oberarzt R. F. Weise

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-250
Telefax: 03447 / 562-259
E-Mail: station2b(at)psychiatrie-altenburg.de

Patiententelefon: 03447 / 314 122

Aufnahme

Wenn Sie eine Behandlung in unserer Klinik aufgrund einer psychischen Krise benötigen, können Sie nach telefonischer Terminvereinbarung mit Ihrem ärztlichen Einweisungsschein auf unserer Station 2B uns aufgenommen werden.

Zur stationären Aufnahme kommen Sie bitte zwischen 8 und 10 Uhr zunächst in die Patientenaufnahme unserer Klinik. Nach der Erfassung Ihrer Daten finden auf der Station ein Aufnahmegespräch mit dem für Sie zuständigen Therapeuten, eine ärztliche Untersuchung sowie eine pflegerische Aufnahme statt.

Zu stationären Aufnahme bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Krankenhauseinweisungsschein Ihres behandelnden Arztes (zum Beispiel Hausarzt oder ambulant behandelnder Psychiater)
  • Chipkarte Ihrer Krankenversicherung
  • alle Medikamente, die Sie regelmäßig benötigen beziehungsweise eine Auflistung dieser mit den Einnahmevorschriften
  • wenn vorhanden: aktuelle Befunde (Labor, Röntgenbilder, etc.) oder Arztbriefe
  • wenn vorhanden: Diabetikerausweis, Allergieausweis, Röntgenpass, Blutgruppenpass etc.

Außer den üblichen Alltagsutensilien wie Kleidung, Nachtwäsche und Hygieneartikeln bringen Sie bitte auch folgendes mit:

  • Sportsachen und Turnschuhe
  • wetterfeste Straßenbekleidung für Ausflüge

Getränke und Kosmetika müssen alkoholfrei und verschlossen sein!

Patientenverwaltung / Aufnahme

Zeitzer Straße 28, 04600 Altenburg
Telefon: 03447 / 562-158
Telefax: 03447 / 562-150
E-Mail: patientenverwaltung(at)psychiatrie-altenburg.de

Behandlung und Therapie

Das Ziel Ihres Aufenthaltes auf unserer Station ist die Überwindung ihrer psychischen Krise.

Dazu werden Sie in unser qualifiziert-psychiatrisches Therapieprogramm integriert, das aus therapeutischen Einzelgesprächen, Patientenmorgenrunden, psycho-edukativen Gruppen, Gruppen zur Förderung von alltagspraktischen Fähigkeiten, Ergo- und Physiotherapie, Musik- und Tanztherapie, kognitivem Training, Entspannungsverfahren, Volleyball, Fitness, Stationsausflügen sowie Koch- und Backgruppen besteht.

Die Einbeziehung von Angehörigen in die Behandlung ist auf Ihren Wunsch möglich.

Auf Wunsch bieten wir Seelsorge an.

Sozialdienst

Charakteristisch für die Soziale Arbeit ist die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit, also mit seiner Individualität und seiner Entwicklungsgeschichte, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner wirtschaftlichen Situation.

Die Mitarbeitenden des Kliniksozialdienstes sind fester Bestandteil der Stationsteams. Das Ziel unserer Arbeit besteht darin – unter Nutzung und Berücksichtigung vorhandener Ressourcen – Beratung und Unterstützung zur Organisation von Hilfen zu gewährleisten.

Die Beratung und Unterstützung des Sozialdienstes auf der Station 2B bezieht sich unter anderem auf folgende Themenbereiche:

  • Anspruchsvoraussetzungen gegenüber Leistungsträgern sowie Hilfen zur finanziellen Sicherung des Lebensunterhalts
  • Krankenkassen- und Pflegekassenleistungen
  • Eingliederungshilfen in den Bereichen Wohnen und Tagesstrukturierung
  • Beratungsstellen, Begegnungsstätten und Selbsthilfegruppen
  • Ersthilfen zur Schuldenregulierung
  • Rehabilitation
  • berufliche Perspektiven
  • Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung
  • Heil- und Hilfsmittel

Die Beratung und Unterstützung erfolgt stets für den Patienten, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit den Angehörigen bzw. dem Vorsorgebevollmächtigten oder dem Betreuer.

Kontakt

A.-K. Hädrich
Diplom-Sozialpädagogin (B.A.)

Telefon: 03447 / 562-106
Telefax: 03447 / 562-259
E-Mail: a.haedrich(at)psychiatrie-altenburg.de

 

 

 

Entlassung

Nach Ihrem Aufenthalt in unserer Klinik müssen Sie nicht unvorbereitet in den Alltag eintreten. Gemeinsam mit Ihnen wird Ihre Entlassung in unserem multiprofessionellen Team vorbereitet. Nach Ihrer Stabilisierung besteht die Möglichkeit zur Belastungserprobung im häuslichen Milieu mit Wochenendbeurlaubung und teilstationärer Behandlung. Einen Schwerpunkt bei der Entlassungsvorbereitung bildet die Vernetzung mit ambulanten Hilfesystemen. Zu diesen können Sie bereits von der Station aus Kontakt aufnehmen. Zum Entlassungszeitpunkt erfolgen sowohl ein therapeutisches als auch ein pflegerisches Abschlussgespräch mit Ihnen.